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DIFFUSE DENKER
2019
Tuschestift auf Papier
17 x 11 cm

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2018
Collage






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INCONTINENTIA
2018
Buntstift und Tusche auf Papier
160 x 110 cm
Unfähigkeit zur Selbstbeherrschung, Ungeduld, Drang, Etwas nicht (mehr) halten können:
Das Bild INCONTINENTIA zeigt eine Detailansicht aus Luca Giordanos Gemälde „Der Erzengel Michael stürzt die abtrünnigen Engel“ aus dem Jahr 1660. In immerwährender Balance ist auf dem Gemälde der Moment zu sehen, da der Erzengel Luzifer und seine Gefolgschaft in die Hölle stürzt.
Die zarte Berührung von Michaels Fuß und dem Trapezmuskel des Stürzenden ist die Vorbereitung für einen Schwerthieb, der mit göttlicher Allmacht die Hierarchien von Oben und Unten endgültig entscheiden soll.

Ausschnitt und Farbigkeit des Hier zu sehenden Bildes eröffnen zwei Assoziationen:
Zum Einen den entrückten Blick der Kartographie, der die Hierarchie von Oben/Unten in ein geographisches Nord/Süd dreht. Zum Anderen lässt das brenzlige Urin-Orange der Körper die Selbstbeherrschung fahren und entdeckt hinter der gewollt erhaben anmutenden Geste des Auftippens den zittrigen Vollstreckungswillen und den Drang nach Entäußerung einer sich zur Gewalt formenden Emotion.






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JUAN DE LA CRUZ (Still)
2018
Videosequenz, 2:01 min






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SPIEGELNDER UNTERLEIB
2018







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OHNE TITEL :AUGEN:
2018
Collage
69 x 32 cm

Die Gesichtspunkte meines bildnerischen Arbeitens sind grundlos. Der nervös springende Weg durch die verschiedenen Medien und Formate ist das Ergebnis einer Suche mit unfesten Modellen, Methoden und Prinzipien. Eine solch durchlässige Schwelle ähnelt der flüssigen Verfassung von materiellen, digitalen und imaginären Bildern.
Die Werke tauchen auf. Sie sollen ohne Hierarchie geschehen und haben doch oftmals hierarchische Ordnungen als Anhaltspunkt. Hinter den Symbolen, hinter den Figuren und Räumen ist das Sichtbare immer mit seinem unsichtbaren Grund liiert.
Meine Erfahrungen mit Bildern und die Veränderungen, die mir durch Bilder widerfahren, stehen in engem Zusammenhang mit ethischen Aspekten der Anerkennung gegenseitiger blinder Flecke. Es geht um das Treffen auf und das Getroffen-werden durch den Anderen und die Andere.
Von größtem Gewicht ist für mich dabei die Frage: Wie ist es, ein Bild zu werden? Ich verstehe meine künstlerische Arbeit als einen Versuch, den transzendierenden Aspekt des Bildes zu fassen und im Angesicht von Inflation und Infiltration zu beobachten.
Das selbstbewusste Bild verabschiedet sich und ich möchte ihm vielleicht zurufen:
„Auf Wiedersehen!“







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PYRRHONEER
2017
Pigment und Tusche in Acryl auf Papier
40 x 30 cm






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OHNE TITEL
2017
Tusche und Buntstift auf Papier
59 x 38 cm






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OHNE TITEL :ABSTIEG:
2017
Lithografie, Farbstift, Tusche und Acryl auf Papier
47 x 35 cm






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DER EXPOTENTIELLE
2017
Tusche, Bleistift und Acryl auf Papier
169 x 130 cm


NULL UND INKARNAT
2017
Tusche, Buntstift und Acryl auf Papier
169 x 130 cm


WAGEN
2017
Buntstift und Tusche auf Papier
169 x 130 cm






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OHNE TITEL :LANDSCHAFT:
2017
In Tusche getränktes Papier
122 x 91 cm






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OHNE TITEL :LANDSCHAFT:
2017
Tusche und Farbstift auf Papier
28 x 22 cm








ANIMATION DER VORSTELLUNG MEINER GROßMUTTER, AUS SCHLESIEN KOMMEND
2016
Videoloop






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GESTÜLPTES BILD
2015
Collage
57,2 x 42,1 cm






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OHNE TITEL
2016
Tusche und Farbstift auf Papier
11 x 7 cm






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OHNE TITEL :GRÜNES GEBILDE:
2016
Gips, Metall, Tusche, Pigment, Lack und Acryl
150 x 140 x 10 cm






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OHNE TITEL :MNEMOSYNE:
2014
Gips, Pigment, Lack, Acryl, Metall
400 x 240 x 100 cm






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